Blue Waves

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00:00:04: Hallo und herzlich willkommen zu Blue Waves, dem Podcast für die Bau- und Immobilienwelt.

00:00:09: Wir sprechen heute über ein Thema, das unsere Wirtschaft, unsere Städte und unsere Gebäude nachhaltig verändert – und somit uns alle betrifft!

00:00:17: Es geht um die Energiewende.

00:00:19: Kaum ein Begriff ist so präsent und gleichzeitig komplex.

00:00:23: Erneuerbare Energien, Netzausbau, Dekarbonisierung, Speichertechnologien oder kommunale Wärmeplanung?

00:00:31: Viele Entwicklungen laufen parallel und manchmal fällt es da gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten.

00:00:36: Aber genau das wollen wir heute ändern!

00:00:38: Wir schauen darauf, wo wir aktuell stehen, welche Herausforderungen noch vor uns liegen und welche Entwicklungen wichtig werden.

00:00:45: Und wie immer bin ich natürlich nicht alleine, sondern habe zwei Gäste eingeladen, die Experten in dem Themengebiet sind.

00:00:51: Daniel Müller, Geschäftsführer von enercity Erneuerbare und Henrik Töpelt, Partner und Head of Energy bei Drees & Sommer.

00:00:58: Schön ihr beiden, dass Ihr heute bei uns zu Gast seid und Grüße nach Berlin, wo Ihr heute den Podcast aufnehmt!

00:01:03: Hallo Marie, grüß

00:01:06: dich!

00:01:07: Ja Daniel, ich freue mich auch, dass du bei uns zu Gast bist.

00:01:09: Du bist ja, wie ich gerade schon gesagt habe, Geschäftsführer von enercity Erneuerbare.

00:01:14: Erklär doch einmal kurz: Was macht enercity und welche Rolle spielt ihr in der Energiewende?

00:01:19: Wir sind jetzt über dreißig Jahren Partner der Energiewende und seit 2026 Teilen der enercity.

00:01:26: Das ist die ehemals Stadtwerke Hannover - großer kommunaler Versorger - und wir organisieren als Tochterunternehmen Technologien, Wind, PV, Großbatterie-Speicher.

00:01:38: Wir machen das aus unserem Hauptsitz in Leer, in Ostfriesland, heraus, wo das Unternehmen schon viele Jahrzehnte ansässig ist.

00:01:44: Wir sind sehr stolz es in der Zwischenzeit mit einem Gigawatt Erzeugungsleistung an der Energiewende partizipieren und all diese Technologen aus einer Hand anbieten und natürlich auch die Vernetzung mit der enercity haben,

00:01:56: wo weitere Technologin daheim sind: Erzeugung, Netz und Vermarktungen alles aus einer Hand bei uns.

00:02:02: Super, danke dir, Henrik!

00:02:04: Ihr von Drees & Sommer nehmt jetzt ein bisschen eine andere Rolle in dem Themenfeld ein.

00:02:09: Was machst du denn ganz konkret bzw. bei Drees & Sommer ganz konkret?

00:02:14: Und inwiefern seid ihr in der Transformation aktiv?

00:02:18: Ich bin zuständig für alles, was wir im Energiesektor tun.

00:02:21: Der Energiesektor treibt die Energiewende voran. Und viele, also der Gebäudesektor, Industrie und auch Verkehrssektor sind natürlich abhängig davon, wo die Energie herkommt.

00:02:30: Wir begleiten die Projekte.

00:02:32: Also wir helfen den Energieversorgern wie zum Beispiel Daniels Unternehmen, diese Projekten umzusetzen oder geben Beratungs-Impulse oder stellen Bauüberwachungskapazitäten - ganz unterschiedliche Dienstleistungen oder Ingenieursleistungen.

00:02:44: Und thematisch ist es so, dass es weit über die Erneuerbaren hinausgeht.

00:02:47: Ganz viel im Netzbereich oder im Wasserstoff.

00:02:51: Die Wärmewende spielt eine riesengroße Rolle.

00:02:53: Wir bauen mit den Teams Kernkraftwerke zurück, also helfen sozusagen Kraftwerksbetreiber, noch alte Anlagen wieder abzureißen.

00:02:59: Ganz unterschiedliche Anwendungsfälle.

00:03:01: Danke auch dir und jetzt habt ihr zwei unterschiedliche Perspektiven und trotzdem bringt euch ganz viel zusammen, wie nämlich zum Beispiel gestern auch das Sommerfest des Bundesverbandes Erneuerbare Energien, wo Ihr in Berlin wart weshalb wir eben heute auch in Berlin sitzt für unsere Aufnahme.

00:03:16: Was habt ihr denn dort für ein Stimmungsbild mitgenommen und über welche Themen wurde besonders viel gesprochen?

00:03:22: Daniel, startet du gerne mal mit deinen Eindrücken.

00:03:25: Ja also ich hatte auch noch die Möglichkeit im Vorfeld des Sommerfestes an der Delegiertenversammlung das BEs teilzunehmen was auch schon superinteressante Einblick und Impulse gab.

00:03:34: Norbert Röttgen von der CDU war zu Gast als Keynotespeaker, hat den globalen Rahmen auch nochmal gesetzt um die aktuellen politischen Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Blick auch auf die Energieversorgung in Deutschland hergestellt, was ja auch ein bisschen erschreckend war.

00:03:49: Aber auch mal sehr klar analysiert – die globalen Sicherheiten verschieben sich gerade!

00:03:53: Wir sind eine Zeit großer politischer Unsicherheit, militärische Mittel als Ergänzung, politischer Diskurs wird wieder versucht zu implementieren und ganz wichtig dabei Versorgungssicherheit.

00:04:05: Ich glaube das steht jetzt wieder ganz oben auch in der Energiewende-Thematik.

00:04:10: Wir dürfen nicht vergessen dabei, dass wir auch den Klimawandel als zweite große Gefahr haben.

00:04:15: Wir sehen die Folgen schon und müssen damit umgehen.

00:04:18: Wir müssen Klimafolgen mindern, aber eben auch diese weiteren Entwicklungen abwenden.

00:04:23: Und diese beiden Faktoren machen es unerlässlich, dass wir uns auch als Deutschland, als Europa unabhängig machen.

00:04:30: In dem Rahmen bin ich dann aufs Sommerfest gekommen und da ist das Stimmungsbild auf jeden Fall total divers.

00:04:40: Wir haben die Hersteller, die ganz volle Auftragbücher haben.

00:04:41: Wir sehen die Ausschreibung, Ausschreiben für PV-Freifläche massiv überzeichnet.

00:04:47: Es sind ganz viele Projekte da.

00:04:48: Die Gesetze der Ampelregierungen wirken hier noch nach bzw.

00:04:52: wirken ja immer noch – sie sind ja noch in Kraft.

00:04:54: So dass viele Genehmigungen da sind.

00:04:56: Der Flaschenhals geht jetzt in Richtung Umsetzung, weil die Ausschreibungen eben nicht mehr für alle reichen.

00:05:02: Wir sehen ein großes Thema auch der süddeutschen Kolleginnen, die kaum sich in den Ausschreibungen durchsetzen können Sodass wir hier schon die Energiewende so gerade in Gang kam, auch in Süddeutschland wo eben auch die ganzen Verbraucher sind.

00:05:14: Wo es unheimlich wichtig ist dass wir uns auch hier dezentral entwickeln.

00:05:17: In Schwierigkeiten kommen überhaupt noch Projekte umzusetzen.

00:05:21: Wir sehen bei den Betreibern wie wir und den Entwicklern wohnen wirtschaftlichen Druck auch viel Sorge.

00:05:25: man konnte auch schon wahrnehmen das der Sommer fest deutlich weniger besucht war als in den Vorjahren.

00:05:30: Auf der anderen Seite sehe ich daraus dieses typische Change Under Pressure dass sich super viele innovative Ideen entwickeln, also dass dieses hin zum System denken.

00:05:40: Direkt Versorgung für Suma-Ansätze ja das die verschiedensten Akteure sich vernetzen, dass die Sektorenkopplung auch dadurch in Gang kommt.

00:05:48: Also super, wie soll ich sagen?

00:05:50: Das vibriert so richtig.

00:05:51: da haben viele Lust drauf und beschäftigen sich damit.

00:05:54: wir müssen schauen wie wir auf der Abnahme Seite auch die Projekte verbessern Und da passiert sehr viel!

00:05:59: Da war auch ein Netzwerk treffen wie gestern wirklich super fruchtbar.

00:06:04: Von dem her würde ich die Stimmung bewachsen, aber doch positiv sehen und es sollte jetzt auf keinen Fall ausgebremst werden.

00:06:08: Wir haben unglaublich viele Gesetzgebungsverfahren, die parallel laufen, die super viel Impact haben auf unsere Branche und man kann nur hoffen dass die Akteure, die da beteiligt sich gut miteinander abstimmen das da auch ein Konzertnacher entsteht wo eine gute Musik entstehen kann.

00:06:22: Das

00:06:23: ist ein schönes Bild mit dem Orchester und dem Dirigenten und den unterschiedlichen Beteiligten die aber alle benötigt werden um diesen Gesamtguten Sound zu erzeugen.

00:06:32: Henrik, wie war denn deine Wahrnehmung?

00:06:34: Nimmst du auch diesen Change of Pressure wahr den Daniel beschrieben hat?

00:06:38: Ja auf jeden Fall das ist ein ganz großes Thema dass wir jetzt wieder an so einer ein bisschen so eine Weggabel stehen und nicht so ganz klar es wie's weitergeht.

00:06:45: insgesamt ja die Energiewende war stark von der Ziele und Tempo Frage Wie schnell wird zubauen wie schnell kriegen wir die Erneuerbaren ins Netz?

00:06:55: Das ist ne ganz tolle Erfolgsgeschichte vor allen Dingen im Stromsektor.

00:06:58: Wir haben aber ein bisschen die Kosten aus dem Blick verloren, wir haben eben dieses schöne Konzert- und Orchesterbild verwendet.

00:07:05: Und es ist einfach eine Investition in eine gesamte Infrastruktur.

00:07:08: ja auch dieser Netzumbau kostet uns insgesamt sehr viel Geld und das muss umgelegt werden auf die Endkunden.

00:07:14: und dieser Kostendruck setzt jetzt dieses Gesamtbild extrem.

00:07:18: sozusagen stellt's auch infrage teilweise gesellschaftlich.

00:07:22: Ja wir haben die Industrie die unter hohen Energiekosten leidet.

00:07:26: Das wird häufig auch als Argument, als Standortfaktor mit angeführt und dann muss es irgendwie wieder ausbalanciert werden.

00:07:33: Aber bei diesem Ausbalancieren dürfen wir eben nicht bremsen und auf wegen den Kosten jetzt blind runterfahren sondern wir müssen eine geschickte Investitionsstrategie, dass die Sachen so finanziert werden wie sie braucht aber anhalten ist da ja keine Option.

00:07:48: Das ist auch eine starke Aussage.

00:07:50: und Henry, du hast schon mal eine sehr starke Ausage gemacht.

00:07:53: Nämlich in einem Handelsblattbeitrag.

00:07:55: Du hast gesagt ambitionierte Ziele müssen oder müssten korrigiert werden weil technische Machbarkeiten und wirtschaftliche Zwänge bestimmte Tempus schlicht nicht erlauben.

00:08:05: Du bist jetzt da gerade auch schon ein Stück weit raus eingegangen.

00:08:08: aber ist es tatsächlich eine ehrliche Korrektur die wieder machen müssen?

00:08:12: Oder sind wir vielleicht auch kurz vor der Kapitulation

00:08:16: Würde ich gerne nochmal wirklich betonen, auf keinen Fall kapitulieren.

00:08:18: Ja also auch wenn ich es habe ein bisschen provokant damals formuliert.

00:08:22: Auch mit Absicht ist ging vor allen Dingen was in welchen Zeiträumen auch machbar und wir haben jetzt zum Beispiel einen ganz tollen Fahrt bei diesem Strom im Stromsektor beim Zubau und Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine ganz tolle Erfolgsgeschichte heute.

00:08:37: Sechzig Prozent und diese achtzig Prozent die wir bis zwanzig dreißig erreichen wollen im Gesamtsystem sind tatsächlich erreichbar.

00:08:45: Bei der Wärme ist das zum Beispiel anders, da haben wir heute zwanzig Prozent erneuerbaren Anteil im Gesamtsystem bei der Währme und haben uns fünfzig Prozent bis zwanzich dreißig vorgenommen.

00:08:55: Und diese Verdopplung des Erneuerbare-Anteils jetzt in verbleibenden vier Jahren, dass es nicht realistisch.

00:09:00: Das heißt aber nicht, dass das Ziel aufgegeben werden soll.

00:09:04: Wir müssen nur sozusagen einen Pfad vereinbaren, der gut funktioniert und uns auf der Kostenseite nicht das Ding sprengt.

00:09:10: Das ist so das große Thema.

00:09:12: Das heißt, wir müssen so ein bisschen mehr Fein justieren vielleicht.

00:09:17: Daniel was braucht es denn aus deiner Sicht ganz konkret damit wir einerseits das Tempo was wir jetzt schon haben zumindestens was mal den Stromsektor bürgt trifft?

00:09:27: bei Wärme brauchen wir vielleicht noch ein bisschen Mehrtempo oder können wir später nochmal darauf eingehen?

00:09:31: Damit wir's Tempo halten und gleichzeitig eben diese finanziellen Herausforderungen die wir haben mitdenken können?

00:09:39: Also die Finanzierung der Energiewende ist natürlich für uns als Versorger auch ein Riesenthema.

00:09:44: Wir haben, wie du richtig sagst, die Wärmewände zu stemmen.

00:09:47: Wir müssen in die Netze investieren, gleichzeitig Flexibilitäten ans Netz bringen und eben die Erzeugung hochfahren.

00:09:55: Und heute müssen wir einfach viel stärker nach dieser Phase, die Du beschrieben hast, Henrik Zubau soviel und so schnell wie möglich was uns ja auch diesen Erfolg gebracht hat den Du ja gerade auch in Zahlen schon mal dargestellt hast.

00:10:05: Da müssen wir jetzt eben ganz stark auch für uns drauf schauen, dass wir ein ganz aktives Portfolio-Mensch machen und die Projekte gut auswählen, die wir umsetzen.

00:10:13: Ich glaube davon profitiert jetzt aber auch insgesamt das System und die Volkswirtschaft, weil wir einfach die wirklich lohnenden Projekten nach vorne bringen – ich habe vorhin schon mal das Thema Süden angesprochen – da ist natürlich diese Konkurrenz.

00:10:24: Südnord gerade in der Windenergie auch in einem etwas….

00:10:27: Ja, das ist kein Level-Blainfield!

00:10:29: Da muss man natürlich eingreifen, was wird er auch steuern?

00:10:32: Die Energiewende ist sicher auch ein regulatorisches Projekt Und was wir ja brauchen, um in diesem Bereich weiterzukommen neben der Finanzierung ist einfach auch Planungssicherheit.

00:10:40: Weil das ist das A&O für eine Investition und zwar präfen wir unsere Investitionsentscheidungen mit zwei drei Jahre Vorlaufminimum.

00:10:48: Und diesen Perspektiven müssen wir auch an der Politik bekommen, dass wir das planen können.

00:10:53: Da sehe ich im Moment tatsächlich noch ein bisschen Schwierigkeiten.

00:10:57: Das muss jetzt schnell auf den Weg gebracht werden.

00:10:58: Wir haben vorüber das Konzert gesprochen.

00:11:02: Ein Stück weit müssen die Noten fertiggeschrieben werden.

00:11:04: jetzt, wenn wir bei dem Bild bleiben.

00:11:06: Die Noten müssen an den Musikern verteilt werden damit sie hier alle beitragen können.

00:11:11: Wir müssen in Netze richtig schnell ausbauen und da auch das gleiche Planungssicherheit.

00:11:15: Das eine ist Geschwindigkeit, das andere ist aber auch Verlässlichkeit.

00:11:18: Wenn wir wissen... ...das Netz kommt hier in drei Jahren Es kommt in vier Jahren.

00:11:23: Aber ich kriege auch eine verbindliche Aussage dazu Dann kann ich auch damit umgehen.

00:11:27: Aber was schwierig ist, sind unverbindliche Aussagen.

00:11:30: Immer Verschiebungen und dann vielleicht auch noch mal Änderungen, aktiv greifende Änderung, dass man es dann doch anders macht.

00:11:37: Das ist immer schwierig für einen wirtschaftlich agierenden Unternehmen damit umzugehen.

00:11:41: also da das sind sicher die Themen, die uns da am meisten beschäftigen.

00:11:45: Und wie setzt ihr das jetzt konkret in euren eigenen Projekten um?

00:11:49: Also wie versucht ihr diese Planungssicherheit trotz vielleicht der politisch noch nicht ganz eindeutigen Game-Mengenlage, lass es mich so formulieren zu schaffen.

00:11:59: Also Schafdie ist trotzdem im Vergleich zu vor zwei drei Jahren Windparks zum Beispiel jetzt schneller und kostengünstiger zu bauen als früher?

00:12:07: Genau also das habe ich vorher auch schon mal erwähnt.

00:12:09: dazu.

00:12:09: Unsätzlich hat sich die Planungszeitreue, die haben sich deutlich beschleunigt.

00:12:14: Es kommt eben auch, dass durch das Regulatorik uns da wirklich Erleichterungen geschaffen hat.

00:12:19: Dass natürlich auch dieser Bürokratieabbau passiert den wir alle immer anstreben so dass wir heute die Planungszeit deutlich reduziert haben.

00:12:28: Ja kostengünstig ist relativ auch richtig.

00:12:30: also wir müssen uns alle zusammen jeder in der Branche jetzt noch viel stärker effizient aufstellen.

00:12:37: zum Beispiel ein Thema, wo wir mit euch zusammengekommen sind.

00:12:39: Wir drehen so ja auch um unsere Prozesse bei uns noch mal überprüfen zu lassen und auch zum Teil neu zu schreiben, um durch Standardisierung eben auch nochmal Vorteile zu heben.

00:12:50: Es ist aber natürlich so dass auch währenddurch eine Zeit gegangen sind hohe Inflationen und Kosten grundsätzlich sich steigert haben Und wir müssen damit jetzt einfach nach vorne raus umgehen und Projekte umsetzen.

00:13:01: Und wo wir ganz stark schauen, also diese Unsicht halt die kriegen wir momentan nicht aus, weil ja einfach da zu viel in der Diskussion ist das es ein Stück weit einfach jetzt gegeben.

00:13:09: aber wir müssen uns eben auch auf der Abnahme Seite besser und resilenter aufstellen und das sind Dinge wie zum Beispiel Entwicklung von Energieparks.

00:13:17: Das heißt ich stelle jetzt nicht mehr irgendwo einen Windpark hin oder einen BV Park an anderer Stelle sondern ich schau dass sich diese Dinge bündeln dass ich das Energieenhebe aus den Netzanschlüssen, die ich gemeinsam nutze, im Idealfall vielleicht sogar überbaue.

00:13:29: Das heißt, ich habe gar nicht die Leistung an der Stelle für beide Assets alleine benötige sondern ich leg das ein Stück übereinander weil ja die Erzeugung nicht gleichzeitig ist.

00:13:37: Ich plan noch einen Speicher dazu und mache so Energiepark-Sanretts auch schon ein schönes Beispiel wo wir gerade PV, ein großes Bestsystem und in der Nähe noch ein Windpark entwickeln wo wir uns gemeinsam die Umspannwerke teilen und es ist die Zukunft.

00:13:51: Und damit können wir auch in Zukunft arbeiten, selbst wenn die Regulatorik so oder so geht.

00:13:55: Wir haben die Assets da, wir haben die Kapazitäten aus den entschieden sowohl in der Erzeugung als in der Flexibilität und müssen dann für uns eben schauen dass wir das fein justieren entlang dessen was wir dürfen, die verschiedensten Märkte die wir nutzen dürfen um einfach weiterhin wirtschaftlich Energie zu erzeugen und im Idealfall – und das ist oft heute so – profitieren dann auch noch die umliegenden Gemeinden davon.

00:14:17: Es gibt die Akzeptanzabgabe, es gibt verschiedenste Setzgebungen zum Teil auch auf Länderebene wo die Bürger beteiligt und gerade wir als kommunales Unternehmen sind ja oft aber auch noch deutlich drüber.

00:14:28: Wir beteiligen sehr gerne Kommunen oder lokale Stadtwerke an den Projekten weil das ist natürlich auch ein wichtiger Baustein dass die Akzeptanz da ist.

00:14:36: Das ist der ländliche Raum der mit diesen Infrastrukturprojekten stärker belastet wird als die Städte wo es eben auch sehr viel gebraucht wird dass sie auch davon profitieren, die Leute vor Ort.

00:14:46: Dass wir auch so... Das regt zu einer Projektbeschleunigung bei, aber ist einfach auch das nachhaltigste Weg zum Projekt umzusetzen.

00:14:52: Um alle von Anfang an mitzunehmen,

00:14:54: d.h.,

00:14:55: wenn wir in diesem Konzert Bild bleiben haben wir eben auch die Kommunen, die Menschen, die dort wohnen.

00:14:59: Die eben auch zu diesem großen Orchester mit dazu gehören.

00:15:03: Jetzt hast du schon ein Thema am Rahmen von den Energieparks angesprochen was auch gerade eine große Rolle spielt das Thema Batteriespeicher.

00:15:11: Gerade wenn wir das Thema Versorgungssicherheit anschauen welche Rolle spielen sie denn ganz konkret?

00:15:17: und sind diese so der Hebel denen wir brauchen um eben diese Versorgungssicherheit für auch Regionen zum Beispiel in Süddeutschland, die eben nicht diesen direkten Ankerpunkt dort haben zu schaffen?

00:15:29: Ja ist das auf jeden Fall einhebeln.

00:15:31: Wir haben die Möglichkeit... was wir jetzt hier haben ist diese Volatilerzeugung und das ist eben so bei einer Neuerbahn und die Systeme werden dadurch belastet.

00:15:39: Was wir aber sehen ist dass der Markt im Grunde funktioniert weil wir sehen die Marktsignale.

00:15:43: Wir sehen sehr, sehr hohe Strompreise, wir sehen sehr niedrige Strompreisse, negative Strompreiße Und im Ende ruft ja das System danach, hey wir brauchen Flexibilität.

00:15:53: Wir müssen Speicher hier reinbringen und Großbatteriespeicher sind sicher ein guter Weg weil es ist sehr schnell skalierbar.

00:16:00: Wir sehen hier Projektzeitläufe ein Jahr zwei Jahre um Speicher sage ich mal zwanzig Megawatt hundert megawatt wirklich vor Ort im Betrieb zu haben.

00:16:10: So ist es ein sehr schneller Weg und wir wissen, dass sehr viele Player in Deutschland das auch gerade machen möchten.

00:16:16: Wir haben über zwanzig Gigawatt Anfragen bei den Netzbetreibern vorliegen.

00:16:19: Das sind immer so eine Momentaufnahme, da sind vielleicht schon wieder mehr.

00:16:22: Also es ist ja wirklich beeindruckend was am Potenzial da ist und das müssen wir entfesseln weil jetzt können wir kurzfristig umsetzen.

00:16:28: Wir können die zeitliche Entkopplung von Erzeugungen und Verbrauch darstellen.

00:16:34: Wir reduzieren Abregelung und Netzengpässe.

00:16:37: Und wir reduzieren auch ein Stück weit dort hier die Notwendigkeit des Investors, was die Netze betrifft.

00:16:41: Wir bringen Systemdienstleistungen.

00:16:44: Wir hebeln die Wirtschaftlichkeit von Wind- und PV damit auch.

00:16:48: Und genau wie du sagst, wir erhöhen die Versorgungssicherheit.

00:16:51: Die Marktintegrationen von Speichern und die Schaffung von Flexibilitätsmärkten ist das, was wir jetzt brauchen.

00:16:56: Der Markt zeigt das Signal und wir sollten es jetzt aufnehmen und auch nutzen dürfen.

00:17:01: Henrik, wie ist denn deine Sicht auf das ganze Thema auch mal so ein bisschen übergreifender wenn wir uns von dem Thema Stromen stückweit auch lösen.

00:17:10: Also wie sieht es aus bei Wärme-, Gas- und Wasserstoff?

00:17:14: Was für Herausforderungen haben wir da vielleicht ergänzt uns zu dem was jetzt Daniel grad schon skizziert hat?

00:17:20: Wir sind ganz große Handlungsstränge also wirklich große Infrastruktur umbauten die uns dann in all diesen Bereichen Auch bevorstehen.

00:17:29: noch, ja die Wärmewende an sich kann man sagen ist auf jeden Fall noch im ersten Drittel ihrer Umsetzung.

00:17:35: Der Strom wendet sicher im zweiten Drittel vielleicht sogar wie ich sie gerade ins letzte Drittel ein, zumindest in Deutschland.

00:17:42: und bei der Wärmewende manche sagen Sie es die Königsdisziplin der Energiewende.

00:17:46: woran liegt das?

00:17:47: Es ist unfassbar komplex.

00:17:48: wir reden über Fernwärmennetze in Städten die werden häufig noch aus Kohl- oder Gaskraftwerken gespeist.

00:17:54: Und diese Kohle und Gaskraftwerk als Erzeuger zu ersetzen mit Geothermie, Seethermie, mit großen Wärmepumpen und ähnlichem also neuen Wärmequellen das ist eine Mammutaufgabe die sowohl planerisch technisch spiegelt der Tempo und Zeit am Kosten vor allem wieder eine große Rolle was auch machbar.

00:18:12: stichwort städtischer Raum.

00:18:14: ja Das ist ein ganz großes Thema.

00:18:16: Der Wasserstoff ist eine riesige Chance, um die Abhängigkeit vom Erdgas zu reduzieren und sozusagen von diesen Molekülen die CO-Zweihemissionen verursachen wegzukommen.

00:18:28: Auch eine Riesentransformation haben wir jetzt gestartet mit dem Wasserstoffkerlnetz.

00:18:32: Das wird schwer schaffen Infrastruktur für den Transport von Wasserstoff.

00:18:37: aber der Wasserstoffhochlauf krankt daran dass zu wenige abnehmer zu wenigen Industrieunternehmen sich dafür entschieden haben.

00:18:44: ja Ich will das hier in vier Jahren an meinem Standort.

00:18:47: und ja, ich gebe jetzt das Geld für diese zukünftigen Mengen aus.

00:18:50: Wir erzeugen Wasserstoff bei Weibner nicht die kritische Menge, die wir eigentlich brauchen um dieses Kernnetz zu füllen.

00:18:56: und zu wenige Abnehmer sagen bisher, ich brauche es ab einem Industriestandort in der Raffinerie und da haben wir einen ganz großen schwierigen Ausbeck weil dieser Wasserstoff-Hochlauf ist aktuell sozusagen nicht gesichert im weiteren Verlauf.

00:19:10: Das ist noch eine Unsicherheit, die da im Markt

00:19:13: herrscht.".

00:19:13: trotz Wasserstoffkernet.

00:19:16: Und jetzt haben wir vorhin natürlich in einem ganz anderen Kontext von Sicherheit gesprochen, gibt es denn irgendwie einen Ansatz wie wir diese Sicherheit ins Wasserstoffthema bringen können oder braucht das da einfach Zeit?

00:19:28: Es ist eine ökonomische Frage am Ende des Tages was kostet mich der grüne Wasserstoff?

00:19:32: und du hast zwei Wege.

00:19:34: Der eine ist die Produktion vom grünen Wasserstoff so zu skalieren dass er günstiger wird Weil einfach die Mengen mehr sind und dann nimmt der Euro pro Kilogramm den Preis, den ich da zahle.

00:19:44: Der nimmt dann ab wenn sich dieser Markt etabliert weil einfach skaliert wird, mehr erzeugt wird.

00:19:49: Und die zweite Variante ist den grauen Wasserstoff also die Alternative zu verteuern indem ich sozusagen auf CO² Abgaben erhebe diesen Emissionshandel.

00:19:59: Wie schnell mache ich graue Energie teurer?

00:20:01: Und wie schnell wird grüne Energie günstiger?

00:20:03: das gilt auch auf dieser Gas- und Molekülseite.

00:20:06: Das ist die große Frage wann ist dieser Break even?

00:20:08: ja Und wenn ich die graue Energie langsamer verteurere mit der Zeit, das diskutieren wir gerade mit diesem ETS-Handel, der sozusagen auch verschoben werden soll zeitlich.

00:20:19: Dann ist es kritisch weil es eigentlich den Fahrt des grünen Ausbaus ein bisschen wieder mit mehr Fragezeichen versieht und diese zeitliche Unsicherheit wieder größer wird.

00:20:28: Hast

00:20:30: du ganz interessant gesagt, bei Wasserstoffstehme noch gefühlt ganz am Anfang.

00:20:34: Bei der Wärmewende sind wir im ersten Drittel und bei Stromen sind wir gerade schon im zweiten Drittel.

00:20:39: Jetzt könnte man ja sagen jetzt haben wir das Stromthema bald im dritten Drittel Und sind damit fertig und können dann mehr Energie in die anderen... Also Energie nicht im wahrsten Sinn ist worden, indem wir gerade darüber sprechen aber mehr Kraft und Ressourcen in den anderen beiden Themen stecken.

00:20:55: Ist dem so?

00:20:56: Oder gibt es eigentlich ein Ende?

00:20:58: gar nicht?

00:20:59: Vielleicht dann will der auch gerne noch mal deine Perspektive.

00:21:02: Genau, also ich denke das ist ja die Frage in welchen Sektor steckt man die Kraft?

00:21:05: aber das ganz wichtige Thema ist halt die Elektrifizierung.

00:21:08: mit der Elektrizität lassen sie viele Probleme lösen und wir müssen einfach andere Sektoren.

00:21:13: also wir dürfen da nichts nicht getrennt denken.

00:21:15: wir müssen gucken wie wir die Sektorn koppeln und wie wir auch in der Wärme mit zunehmend der Elektrifzierung werden auf die Bedarfe steigen.

00:21:22: und dann geht's auch weiter dass wir die Neuerbahnen weiter da integrieren müssen und eben aber auch die Themen gedämpft werden durch den steigenden Energieverbrauch.

00:21:29: Und zum Beispiel ein positiv Beispiel, auf einmal noch mal jetzt – Wir haben im Juni das allererste Mal mehr Elektrofahrzeuge zugelassen in Deutschland als Verbrenner.

00:21:38: So man sieht es jetzt auch im Verkehr sich was bewegt, was wirklich einer der lange auf der Stelle getreten ist als Sektor bei der Dekarbonisierung.

00:21:46: Gerade EnerCity, wir bauen viele Ladeparks übrigens auch in einem Giant Venture mit Dresden und Sommer die Autostrom wo wir es erfolgreich jetzt auch wieder losgewonnen haben für LKW-Ladeparks an Autobahn.

00:21:58: Und deswegen genau die Dinge, wo wir reinschauen müssen in Händring und ich habe gestern auch auf dem Sommerfest mit einem Entwickler gesprochen der zum Beispiel Solarplaks plant und baut und direkt verlädt in Ladepunkte Mit noch einem Netzanschluss, wenn es zeitlich eben auseinanderläuft.

00:22:12: Und das sind genau solche Projekte und wie wir es nach vorne bringen müssen.

00:22:15: Deswegen wird das nicht glaube ich die Frage sein jetzt sind wir da fertig?

00:22:18: Jetzt machen wir das nächste.

00:22:19: Wir müssen ein intelligentes Energiesystem aufbauen wo alles miteinander vernetzt ist funktioniert und dass über die Sektoren hinweg gekoppelt ist.

00:22:26: Ich wollte es nochmal betonen Marie weil die Frage genau also nicht das eine fertig und das andere dann.

00:22:30: diese Sequenz ist immer parallel.

00:22:32: Also das Orchester wird immer parallel gebraucht und alle Teile des Orchester müssen spielen.

00:22:38: Der Stromsektor wird auch immer, immer lauter spielen in Zukunft im Sinne von Elevanz ja?

00:22:43: Weil die grünen Elektronen, die Daniel mit seinen Windparks und PV-Parks erzeugt und dann ins System gibt, die dann überall gebrauchen sie werden gebrauchten für die Wärmewende.

00:22:53: also wir werden mehr Wärmen auf Basis vom grünem Strom erzeugen.

00:22:56: ja mit Wärmepumpen zum Beispiel Wir brauchen sie im Verkehrssektor für die E-Mobilität Und wir brauchen sie auch in der Industrie für die Industrietransformation.

00:23:06: Also, wir werden viel mehr Prozesse strombasiert und da muss es ja der grüne Strom sein und auch Wasserstoff entsteht mit grünem Strom.

00:23:16: Wir nutzen diese farblichen Bilder – der Wasserstoff hat keine Farbe!

00:23:20: Aber wir sagen grüner Faserstoff weil er mit grünen Elektronen erzeugt wird.

00:23:25: So hängt das gesamte System extrem miteinander zusammen.

00:23:28: Das ist vielleicht auch wenn wir jetzt eine Zwischenbilanz gerade ziehen dass diese Handlungsstränge, die miteinander zusammenhängen und immer stärker zusammenwachsen, die müssen jetzt aneinander angeglichen werden.

00:23:39: Also vom Tempo von der Ausbaugeschwindigkeit.

00:23:42: aber das Strom ist die Basis von unfassbar.

00:23:45: vielen wird fast sagen von fast allem ja?

00:23:47: Diese grünen Elektronen, die werden immer wichtiger und wir brauchen sehr viele davon.

00:23:53: Jetzt nähern wir uns mit Blick auf die Uhr auch schon fast im Ende unserer Podcastfolge und ich stelle mir so ein bisschen die Frage Was brauchen wir denn jetzt am Trainingsten?

00:24:01: Brauchen wir Technik, brauchen mehr Geld, brauchen wir mehr politischen Mut oder brauchen vielleicht teilweise auch ein anderes Mindset in der Gesellschaft.

00:24:10: Meine Vermutung wäre tatsächlich wenn ich euch die letzten Minuten zugehört habe wahrscheinlich alles aber lasst uns gemeinsam mal in die Zukunft gucken so in circa fünf Jahren.

00:24:23: was hat sich bis dahin denn hoffentlich geändert aus eurer Sicht?

00:24:29: Ich erwarte, dass wir einen großen Schritt weiter sind in der Energiewende.

00:24:32: Wenn wir die Geschwindigkeit gesehen haben, die in dem vergangenen Tag gelegt wurde und die jetzt gerade auch vor allem sehen, dann werden wir da gerade in der beschriebenen Elektrifizierung sehr viel weiter sein.

00:24:43: Auch in der Wärmewende wird massiv investiert ausgebaut.

00:24:47: In den Netzen wird massif investiert und ausgebaut Und wenn wir es schaffen auf den Speicher-Ruchlauf Jetzt richtig zu starten, dann kann in fünf Jahren da richtig viel passieren.

00:24:56: Wir sehen da gute Beispiele aus dem Ausland wo das sehr schnell dazu geführt hat dass Stromweise gedämpft wurden und stabilisiert wird.

00:25:04: dürfen heute wir brauchen diese Diskussion nicht mehr führen.

00:25:07: ist es Klimaschutz Versorgungssicherheit?

00:25:09: ist alles super relevant aber auch allein für unsere Wettbewerbsfähigkeit?

00:25:13: ja wir schauen gerade auf eine Wirtschaft die stagniert ein Stück weit auch kränkelt Und wir haben hier einen Sektor, der da viel beitragen kann für Deutschland auch.

00:25:21: Also wir haben im Moment knapp vierhundertfünfzigtausend Beschäftigte in den erneuerbaren Energien in Deutschland – ein großer Teil davon hinter Windenergie aber auch in der Biomasse und das ist ja auch ein Standortfaktor und ermöglicht uns auch Technologie zu exportieren und wieder ein Stück weit Land zu gewinnen.

00:25:41: Da dürfen wir jetzt auf keinen Fall Abbrechen, ich glaube es ist auch grundsätzlich nicht erwartbar.

00:25:46: Auch die jetzige Regierung gibt ja große Ausbauziele vor bestätigt auch nochmal in dem was man entwürfen sieht dass viel Ausschreibungen geben wird für Wind, für PV.

00:25:57: Kapazitätsmärkte sind irgendwo am Heutzern.

00:25:59: Technologieoffenheit müssen wir da vielleicht noch mal besprechen aber ist ja so das das gesamte System weiter in Richtung Erneuerbare geschoben wird.

00:26:07: Deswegen bin ich auch ganz positiv, dass wir da in fünf Jahren weiterhin ein sehr lebendiges Bild haben.

00:26:14: Dass man laden kann an unseren Autobahnen und dass die Elektrifizierung im Verkehr weit fortgeschritten ist.

00:26:19: Dass wir in der Wärme sowohl dezentral als auch zentral viel, viel Elektrifozierung sehen und viele alternative Lösungen.

00:26:26: Also da sind wir auf einem super Weg hier eigentlich total positiv.

00:26:30: Wir müssen einfach schauen um zum Schluss zu dem Bild so in die Noten kommt das wir da auch schnell zum Auftritt kommen Und da sehe ich aber uns alle zusammen auf einem guten Weg und es ist ja auch total fair, dass man das diskutiert wie die Ausgestaltung im Ende ist.

00:26:43: Ein bisschen mehr da ein bisschen weniger dort.

00:26:46: Aber die Richtung muss klar sein.

00:26:47: Ich muss auch klar bleiben und da sollen wir auch gut kommunizieren in die Öffentlichkeit Es ist eine Phase der Unsicherheit Das ist eine Investitionsphase Es ist aber für uns alle viel günstiger.

00:26:58: Das ist absolut wirtschaftlich.

00:27:00: Die Unabhängigkeit, die wir damit bekommen in der heutigen Welt ist gar nicht aufzurechnen.

00:27:06: Man sieht ja eh, wie das geopolitisch auch Abhängigkeiten heute genutzt werden.

00:27:10: Um sich durchzusetzen gegen den der abhängig ist.

00:27:13: und deswegen bin ich sicher dass wir in fünf Jahren wenn es so weitergeht an einem guten Punkt sind die Branche weitergewachsen ist und wir ein sehr stabiles Energiesystem haben mit einem sehr großen erneuerbaren Anteil.

00:27:24: Henrik guckst du der Zukunft genauso positiv entgegen?

00:27:27: Ja das tue ich ja.

00:27:28: also ich denke auch, dass das Orchester wird besser synchronisiert sein.

00:27:31: Wir wären sozusagen diese Systemfrage besser beantworten können als heute, dass wir das ein bisschen mehr ausbalancieren.

00:27:38: Wir werden irgendwann davon profitieren, dass grünen günstigen Strom sozusagen in überm Mengen auch verfügbar haben.

00:27:44: also das heißt wenn wir dann mittags unsere Autos tanken mit dem PV-Strom von nebenan und wird es auch auf der Kostenseite sich spür machen.

00:27:50: Also wir werden flexible Tarife sehen im Verbrauch und auf der Verbrauchside uns entsprechend daran ausrichten weniger teuer.

00:27:57: Es wird günstiger und diese ökonomische Frage wird über diesen Erfolg einer ökologisch motivierten Energiewende entscheiden, ja?

00:28:04: Das sind große geopolitische Fragen.

00:28:06: das haben wir jetzt glaube ich als Volkswirtschaft als Gesellschaft auch verstanden dass es nicht eine singuläre Frage ist die auch nicht nur singulär mit Klimaschutz und Klimawandel zu tun hat sondern wirklich richtig die Grundfest dieses Industriestandortes betrifft.

00:28:18: und wenige Abhängigkeiten sicher besser als mehr Abhängigkeit.

00:28:21: insofern Ich bin zuversichtlich freue mich weiter auf den Umbau des MAMO das Jahrhundert Aufgabe.

00:28:26: Und man darf nie vergessen, dass quasi unser Wohlstand heute ja auf diesen alten Strukturen basiert.

00:28:31: Wir haben ja über ein Jahrhundert diese Energieinfrastruktur aufgebaut und haben davon profitiert das Gas günstig war

00:28:37: usw.,

00:28:38: aber wir haben auch echt eine Verantwortung zu zeigen, dass es industriestandortfolkswirtschaftlich geht, auf einer grünen Basis gut zu wirtschaften.

00:28:47: Global Bilanzell hat Deutschland sechs Prozent aller CO-Mission verursacht.

00:28:52: Wir haben als relativ kleine Nationen, sechs Prozent aller historischen CO-Zweihemission.

00:28:57: Wir haben echt eine Verantwortung und wir schaffen das!

00:28:59: Also was am wenigsten fehlt Marie du hast es vorhin gefragt ist Technologie.

00:29:03: um ganz viel Technologie gute Preise ganz viele Innovation Mindset.

00:29:08: ist da politischer Wille politischer Mut WANGT also WANGt im Sinne von Pendelt Das ist ein kleines Problem gehört aber zum großen Spiel.

00:29:17: dazu ist auch völlig in Ordnung und sich teile Daniels Einschätzung.

00:29:21: Wir gehen in eine Superrichtung, wir haben diese Systemfrage besser in fünf Jahren gelöst als heute.

00:29:26: Danke euch beiden für die sehr ehrlichen Einblicke auch in das Thema Energiewende Und ich nehme für mich Wir stehen vor dieser, du hast es gerade nochmal gesagt, Henryk Mammut-Aufgabe.

00:29:39: Wir sind in einer Phase die wir mit Change of Pressure beschreiben können, die aber ganz viel Potenzial hat das wir entfesseln können.

00:29:47: und es geht jetzt eben nicht mehr um die Frage brauchen wir eine einzelne Technologie sondern wir brauchen ein Gesamtsystem einen Orchester?

00:29:53: Wir müssen die Noten schreiben!

00:29:54: Wir müssen dann auch wahrscheinlich noch ein bisschen üben bis wir das Orchester oder das Stück auf die Bühne bringen.

00:29:59: Aber wir sind alle positiv.

00:30:01: dass ist ein grandioser Auftritt und dass wir da ein ganz, ganz großes Schritt vorankommen.

00:30:07: Und wenn Sie liebe Zuruende mehr darüber erfahren wollen dann schauen sie gerne auf unserer Webseite vorbei.

00:30:12: alle Infos und auch die Kontaktmöglichkeiten finden Sie wie immer in den Show-Notes.

00:30:17: bis dahin sag ich euch beiden noch mal vielen dem Dank.

00:30:21: bleiben Sie liebe zu Runde wie wir neugierig und denken Sie dran.

00:30:24: Die Zukunft ist das was wir daraus machen Bis zum nächsten Mal bei Blue Waves dem Podcast für die Bau- und Immobilienwelt von Dresd und Sommer.

Über diesen Podcast

Blue Waves – der Podcast für die Bau- und Immobilienwelt.

Lauschen Sie den fachlich-persönlich geführten Gesprächen mit verschiedenen Expertinnen und Experten. Angenehm praxisnah, verpackt in Geschichten und Erfahrungen.

Wir von Drees & Sommer sprechen über die faszinierende Welt der Gebäude, Infrastruktur, Industrie und Stadtentwicklung. Es ist egal, ob Sie ein Branchenkenner sind oder einfach nur neugierig auf die Welt, die uns umgibt. Für jedes Ohr ist etwas dabei!

Viel Spaß beim Hören.

von und mit Drees & Sommer

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